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Geschichte: Villa Neupriessenegg

  • Die ältesten Bauteile sind wahrscheinlich einige hundert Jahre alt.

  • Erste Erweiterung als Gutshof der Grafen von Egg-Kühnburg.

  • Nach Verfall in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts vom Besitzer der örtlichen Brauerei erworben und in seinem Auftrag durch einen italienischen Architekten in der derzeitigen Form ausgeführt. Es handelt sich um den einzigen italienischen Historismus-Bau außerhalb Italiens.

  • Der Leibarzt Kaiser Franz Josephs und sein Minister Schuster von Bonnott verbrachten hier mit ihren Familien mehrere Jahre ihren Urlaub, die Eingangshalle diente dann als kleiner Ballsaal.

  • Während des Ersten Weltkriegs befand sich in dem Gebäude das Kommando des Frontabschnitts der Karnische Alpen-Front.

  • Nach dem Tod des Besitzers noch vor dem Ersten Weltkrieg heiratete seine Gattin den aus Schlesien stammenden evangelischen Pfarrer Georg Pellar, das Haus blieb bis 2021 im Besitz der Familie.

  • Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und zu Beginn der Zweiten Republik diente das Gebäude als Regionalkrankenhaus, dann als Spezialklinik zur Behandlung der Folgen der Kinderlähmung. In dieser Zeit wurde am Rand des Hausgartens über dem Wirtschaftskeller das kleine Wohnhaus als Personalwohnhaus mit Therapieräumen im EG errichtet.

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